...heute schon geknuspert?

Bewusste Ernährung

Was gesunde Ernährung ist, beantworten auch Wissenschaftler bis heute unterschiedlich. Nicht nur die Verarbeitung der Lebensmittel in unserem Körper ist sehr komplex, auch der Nährstoffbedarf der einzelnen Menschen unterscheidet sich – Alter, Körpergröße, Lebensweise oder genetische Voraussetzungen. Der Stoffwechsel unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Die Frage nach einer guten Ernährung lässt sich wohl am ehesten so beantworten: Auf eine vielseitige Ernährung kommt es an, denn kein Lebensmittel verfügt über alle Nährstoffe, die der Mensch benötigt. Nur eine Kombination aus verschiedenen Nahrungsmitteln kann den Bedarf an Nährstoffen decken.

Wer gesund leben möchte, ohne auf Geschmack und Genuss zu verzichten, der sollte sich ausgewogen ernähren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (kurz: DGE) hat 10 Regeln aufgestellt, die dabei helfen sollten. Die DGE empfiehlt:

  • reichlich Getreideprodukte (vor allem Vollkorn) und Kartoffeln
  • Gemüse und Obst – es gilt das Prinzip „Nimm 5 am Tag“
  • Milch und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal in der Woche, Fleisch und Wurst sowie Eier in Maßen
  • wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  • Zucker und Salz in Maßen
  • Reichlich Flüssigkeit (mind. 1,5 Liter energiearme Flüssigkeit z.B. Wasser, ungesüßter Tee)
  • eine schonende Zubereitung
  • sich Zeit zu nehmen und genießen

Warum Obst und Gemüse so gesund sind

Obst und Gemüse beinhalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Sekundäre Pflanzenstoffe können beim Menschen möglicherweise Krebs vorbeugen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern oder Zellschäden vermeiden. Vitamine haben essenzielle Aufgaben im Stoffwechsel. Da der Mensch die meisten Vitamine im Körper nicht selbst herstellen kann, muss er diese Vitamine zu sich nehmen. Ballaststoffe sind unverdauliche Substanzen, die jedoch die Darmfunktion fördern.

Die gute Mischung macht’s: Gut essen und sich viel bewegen

Gute Ernährung ist lebensnotwendig, doch ohne Bewegung bringt auch eine ausgewogene Ernährung nichts. Die körperliche Aktivität baut Stress ab, bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und stärkt das Immunsystem. Deshalb ist es ideal, neben ausgewogener Ernährung auch auf sportliche Aktivität zu achten.
Sich gesund zu ernähren, muss nicht heißen, völlig auf Süßes zu verzichten. Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel (EUFIC; engl.: European Food Information Council) fasst es ganz richtig zusammen: Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel. Wer sich den Genuss von Schokolade oder Süßigkeiten in Maßen gönnt und dafür an anderer Stelle für eine ausgewogene Ernährung sorgt, der lebt bewusster.

Sie brauchen sich nicht schuldig fühlen, wenn Sie mal Schokolade oder andere leckere Dinge zu sich nehmen. Genießen Sie diese Dinge in Maßen und wählen Sie andere Lebensmittel, um die Ausgewogenheit und die Vielfalt zu erreichen, um sich gesund zu ernähren.

Filinchen: Leichter Genuss – ein Beitrag zur bewussten Ernährung

Warum unsere Filinchen so bekömmlich sind? Unsere Waffelbrote sind durchgebacken, sie enthalten fast kein Salz und eignen sich deshalb für eine natriumarme Ernährung. Ernährungswissenschaftliche Kooperationen mit zahlreichen Hochschulen und Universitäten in Anhalt, Berlin, Jena und Dresden zeigen, dass wir aktiv an der Weiterentwicklung gesunder Ernährung in Deutschland mitarbeiten.

Filinchen beinhalten viele Ballaststoffe und enthalten wenig Zucker. Der im Produkt befindliche Zucker stammt dabei nicht aus einer extra zugesetzten Zuckerquelle (Ausnahmen: Original und Mini Filinchen), sondern ist in den eingesetzten Rohstoffen zu finden.

Für Filinchen verwenden wir nur ungehärtete Fette (Butter, Palmöl). Es wird ausschließlich zertifiziertes Palmfett eingesetzt (MB und SG). Außerdem stellen wir unsere Minis und das Filinchen Original nach traditioneller Rezeptur mit echter Butter her.

Eine Scheibe Filinchen wiegt gerade einmal 5 Gramm und ist somit eine leichte Abwechslung zu einer Scheibe Brot. Eine Scheibe Filinchen Original kommt dabei gerade einmal auf 86 kJ/20 kcal.

In Filinchen wird nicht nur Weizenmehl eingesetzt, sondern auch andere Mehle wie Vollkorn- oder Dinkelmehl – für mehr Vielfalt bei der Ernährung.

Unsere Sortenvielfalt bietet für jede Ernährungsweise und Vorliebe etwas. Darunter sind auch Produkte, die besonders für Allergiker geeignet sind, wie z.B. Filinchen Glutenfrei & Laktosefrei und Filinchen mit reduziertem Eiweißgehalt. Laktosefrei sind auch unsere Filinchen Vital, Bio Dinkel, Vegan und Vollkorn.

Unseren Hauptrohstoff Weizenmehl beziehen wir aus der Region von mitteldeutschen Mühlen – so verkürzen wir Transportwege, schonen Ressourcen und stärken Betriebe aus unserer Region.

Das Prinzip Low Carb – weniger Kohlenhydrate, weniger Energiereserven, Gewicht reduzieren

Low Carb steht für eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten. Dafür spielen Ballaststoffe und Eiweiße eine größere Rolle bei der Ernährung.

Kohlenhydrate sind wichtige Reservestoffe im Pflanzen- und Tierreich und haben weiterhin die Funktion als Stützsubstanz der Pflanzen. Ziel einer kohlenhydratarmen Ernährung ist es, gesünder zu leben. Dazu kann auch das Abnehmen gehören.

Das Prinzip dieser Diätform ist sehr simpel: Der Körper benötigt Kohlenhydrate, um die Zellen mit Energie zu versorgen. Wenn diese nun nicht zur Verfügung stehen, greift der Körper zunächst auf gespeicherte Kohlenhydrate zurück. Sind diese dann auch aufgebraucht, wird das im Körper befindliche Fett zur Energiegewinnung genutzt. Zum Abnehmen kann auch eine bewusst eiweißhaltige Nahrung beitragen, denn Eiweiß reduziert das Hungergefühl und trägt so dazu bei, weniger zu essen.

Viele Kohlenhydrate befinden sich in Getreide und Getreideerzeugnissen, Zucker, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Wenig Kohlenhydrate haben dagegen Obst, Gemüse, Öle, Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Auch Eier und Nüsse sind auf dem Speiseplan eine willkommene Abwechslung.

Es gibt verschiedene Formen der Low Carb-Diät z. B. Atkins-Diät, Paläodiät oder Glyx-Diät. Bei jeder dieser Diäten geht es darum, den Anteil von Kohlehydraten zu verringern, allerdings unterschiedlich stark. Bei Atkins darf man in der Anfangszeit maximal 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zu sich nehmen (weniger als ein Zehntel der Menge, die ein Deutscher durchschnittlich zu sich nimmt). Diese Menge wird jedoch nach und nach erhöht. Bei der Paläodiät darf alles gegessen werden, was es auch in der Steinzeit schon gab. Somit sind jegliches Getreide, Milchprodukte, Kartoffeln, Zucker, Salz und jegliche Form von industriellen Produkten tabu. Bei der Glyx-Diät dürfen nur die „richtigen“ Kohlenhydrate gegessen werden, das bedeutet nur Kohlenhydrate mit einem niedrigen Glykämischen Index (GI). Der GI gibt an, wie schnell Kohlenhydrate aufgespalten und verarbeitet werden. Bei Kohlenhydraten mit einem hohen GI steigt der Zuckerspiegel im Blut sehr rasch an – die Folge: Der Hunger kommt schon bald zurück. Produkte mit einem mittleren und niedrigen GI sind Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.

In der Leitlinie „Prävention und Theraphie der Adipositas“ von 2014 empfiehlt die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) e. V. zur Gewichtsreduktion eine fettarme oder Low-Carb-Therapie. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Low Carb ebenso effektiv zum Abnehmen beitragen kann wie eine fettarme Diät. Innerhalb der ersten sechs Monate führt die Low-Carb-Diät sogar zu einem stärkeren Gewichtsverlust. Hier gilt es eine einseitige Ernährung zu vermeiden, damit es nicht zu Vitamin- oder Mineralstoffmangel kommt.

Bei Low-Carb-Produkten gleichen andere Nährstoffe die Reduzierung von Kohlenhydraten aus. In unserem Filinchen Lower Carb z. B. sind mehr Ballaststoffe, Proteine und Fett enthalten.

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